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Susanna Mertes aus Essen

Ich habe Feuer gemacht – Tauchen ohne Angst

Im vergangenen September verschlug es uns per Zufall mit dem Wohnmobil nach Glavotok auf der Insel Krk. Hinweisschilder verrieten uns, dass es dort eine Tauchbasis gab. Nicht lange gefackelt und hin. Wir (Peter, Monti und ich) wurden sehr freundlich empfangen und über die Angebote und Hausriffe informiert… und schwupps, schon hatten wir uns zum Tauchgang für den nächsten Tag angemeldet. Mein OWD war fast noch druckfrisch und je näher der Tauchgang rückte, ums so mulmiger wurde mir. Das Salzwasser war mir nicht geheuer  - hoffentlich brennt das nicht so doll in den Augen- , kann ich mich richtig austarieren? Kann ich alles, was notwendig ist? Kurzum, ich hatte schreckliche Angst.

Branko, der als Leiter der Tauchbasis am Morgen mit dabei war, und das Briefing der anderen Taucher und Taucherinnen vornahm, bemerkte er meine Befürchtungen. Ich erzählte Ihm wie mein Kurs gelaufen war und wie ich ihn empfunden habe. In dieses Gespräch haben wir feststellen müssen das meine vorhergegangene Tauchausbildung nicht gut gelaufen ist und sehr lückenhaft war. Also sagte Branko das er im beiden Fällen sein gelt verdient unsabhängig ob ich mit angst tauchen gehen oder wir die Sachen nochmals richtig lernen. Die Frage ist nur was ich für einen Nutzen daraus hätte.   Wir einigten uns nach diesem Gespräch darauf, dass ich einen Auffrischungskurs bei ihm mache.

Nachmittags wurde es dann für mich wieder ernst.
Ab zur Basis station, und dann wurde erst einmal alles sorgfältig besprochen. Ausführlich erklärte Branko mir, was wir wie und warum unter Wasser tun werden. Zeigte mir die Übungen im „Trockenen“ und beantwortete geduldig alle meinen Fragen. Dann der spannende Moment und es ging ins Wasser. Direkt in der Bucht ist eine tolle Plattform zum Üben in 6 Meter Tiefe.

Branko ließ mir die Zeit, die ich brauchte, um gut „unten anzukommen“ , einen sicheren Halt zu bekommen und mich unter Wasser zu „akklimatisieren“. Seine ruhige Art alle Übungen jetzt auch unter Wasser erneut vorzumachen und Anweisungen auch auf einer Tafel aufzuschreiben, half mir sehr. Es klappt alles recht gut und ich hatte nach dem 1.Tauchgang schon ein bedeutend besseres Gefühl. In der anschließenden Besprechung konnte ich erneut Fragen stellen und ich bekam ein hilfreiches Feedback zu meinen gemachten Übungen. Klar wurde mir aber auch, dass ich nicht nur einen Auffrischungskurs, sondern die Ausbildung zum OWD nach den Regeln der I.R.T.D.A. machen wollte.

Gesagt-getan.
Es folgten weitere Tauchgänge mit vielen, vielen Übungen. Nie hatte ich unter Wasser Angst, sondern ich hatte Spaß – Lachen unter Wasser ist ein komisches, luftblasenreiches Ereignis Weniger spaßig, aber trotzdem interessant (und notwendig) waren die „Trockenübungen“  - wie zahllose Tauchgänge berechnen, eine komplette Notfallplanung zu erstellen oder auch die Ausrüstung immer wieder auseinander- und zusammenbauen. 

Letztendlich habe ich alles prima geschafft und zum Schluß beim Abschleppen des „ermüdeten Tauchers Branko“ zum Ufer vor Lachen doch noch viel Wasser geschluckt.
Ich freue mich schon auf meinen Kurs zum AOWD in diesem Jahr bei dem Team von Correct Diving und kann es nur wärmstens empfehlen.

Danke an Branko, dass er mir die Angst vorm Tauchen genommen hat und mit soviel Humor das „Feuer für weitere Exkursionen unter Wasser gelegt“ hat. Ein Lob auch an das ganze Team, die sich sehr nett auch um uns und unseren Wuffi Monti gekümmert haben.

Susanna

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